Maria Grochowski-van der Pütten

geb.:  01.03.1952

wohnhaft in 26789  Leer

verheiratet, 3 Kinder

Autodidaktin

Bereits in meiner Jugend konnte ich mich für die Kunst begeistern. Es ist für mich einfach genial, mit welcher Perfektion manche Künstler ein Gesicht oder eine Landschaft malen; wie sie Gefühle und Stimmungen in ihren Werken unterbringen und diese in einem scheinbaren Chaos bei näherer Betrachtung doch erkennbar und nachvollziehbar sind.

 

Selbstverständlich habe auch ich meine Favoriten und solche, die ich nicht unbedingt mag. Kunst in jeglicher Form kann und wird nicht jedem gefallen, aber durch die unterschiedlichen Meinungen unter den Betrachtern ist sie Auslöser für Diskussionen, die weiterbilden können, sowohl in der künstlerischen, als auch in der zwischenmenschlichen Beziehung. Je grösser die Diskussion um einen Künstler ist, desto grösser ist auch das Interesse an der Person und den Werken.

 

Nach vielen mehr oder weniger erfolglosen Malversuchen erlernte ich während einer lang anhaltenden Krankheit von einer Therapeutin Praktiken, Tips und Tricks der Aquarellmalerei. Durch kopieren von Bildern bekannter Künstler kamen nach und nach das Auge für entscheidende Details und die richtige Farbgebung hinzu. Es entstanden einige Kopien und dann die ersten eigenen Aquarelle.

 

Als begeisterter Anhänger von kräftigen Farben malte ich einige Bilder in Acryl; seitdem ist diese Farbe mein Favorit. Im Gegensatz zu den Aquarellbildern, die auf Aquarellpapier gemalt sind, ist bei meinen Acryl Bildern der Träger hauptsächlich Leinwand.

 

Da mit der Zeit die Augen und das Gehirn mehr als normal geschult werden, Dreidimensional zu sehen und zu denken, traute ich mich in malerischen Schaffenspausen an die Herstellung von Skulpturen heran.

 

Eine Leim-Holz Mischung wird in die Grundform der Figur gebracht und nach dem durchtrocknen bearbeitet. Das heisst: sägen, feilen, schleifen und bemalen. Auch hier kamen schöne Exponate zustande, von denen Sie hier einige sehen können.

 

Gasbeton ist ein Werkstoff, der sich gut bearbeiten lässt und dem schöne Werke zu entlocken sind. Dieses Material ist für mich der Übergang in die Holz-Bildhauerei gewesen und hat mir sehr geholfen, das Gefühl für die Proportionen in der Drei-Dimensionalität zu verfeinern.

 

Die Malerei und Herstellung von Skulpturen empfinde ich keineswegs als Arbeit; es ist für mich eher Entspannung und Energiespender zugleich.

 

Eine angenehme Bestätigung und positive Resonanz auf meine Kunst habe ich schon auf einigen Ausstellungen und in Medienberichten erhalten. Ich glaube, jeder Mensch freut sich über ein gewisses, anerkennendes “Schulterklopfen” und es wird bestimmt kein Neid aufkommen, wenn man der gleiche Mensch bleibt, den die Leute kennen !!!

Im Dezember 2010 trat ich dem Kunst Kreis Rhauderfehn bei, viele interessante Künstlerkollegen können sich austauschen und der gemeinsamen Leidenschaft nachgehen.